Mach dein Leben smart II – Guter Vorsatz für 2014

Letztes Jahr habe ich einmal etwas über eine Artikelserie „Mach dein Leben smart“ geschrieben, aber nicht einen Artikel dazu veröffentlicht. In diesem Jahr möchte ich den Gedanken zu einem smarten Leben neu aufgreifen und wirklich mal dazu etwas schreiben. Allerdings will ich den Grundgedanken etwas abändern und mir nicht nur Dienste, APPs oder andere Technologien anschauen.

Mir geht es darum mein Leben und dessen Abläufe dahin gehend zu optimieren, dass am Ende mehr Zeit und Geld übrig bleibt. Natürlich ist auch wichtig das die Lebensqualität nicht drunter leidet. Mehr Geld aber keine Zeit mehr zu haben mindert natürlich die Lebensqualität genau so wie, viel Zeit aber finanziell Probleme zuhaben schlecht ist. Hier ist es besonderes wichtig das richtige Gleichgewicht zu finden. Dieses Bild kennt man auch aus der Vermögensanlage (Rentabilität, Sicherheit, Liquidität) oder dem Projektmanagement. Es heißt aus dem Grund Magisches Dreieck, weil all diese Zeile gegeneinander Wirken.

Chris ein befreundeter Blogger von mir, aus meiner Zeit in Nürnberg, hat sich für dieses Jahr vorgenommen produktiver im Alltag zu werden. Daher bin ich sehr gespannt welche Artikel er noch zu diesem Thema veröffentlichen wird und ob wir uns damit gegenseitig ergänzen oder Anregungen geben können. Zum anderen werden sich im Internet sicherlich eine menge Artikel finden, die helfen das eigene Leben besser zu managen, organisieren, planen und privat sowie beruflich langfristig gesehen zum Erfolg führen.

Somit mögen die Spiele beginnen und ich meinen Neujahrs Vorsatz richtig angehen! Als erstes werde ich etwas Brainstorming machen und mir Ziele definieren die ich in absehbarer Zeit erreichen möchte. Jedes der Ziele werde ich den drei Punkten Zeit, Geld und Qualität zuweisen. Erstmal gibt es eine Erläuterung was ich unter den drei Punkten für mich verstehe.

Was verstehe ich unter dem Punkt Zeit?

Zeit ist in diesem Kontext, die Zeit die ich habe um das zu erledigen was ich erledigen muss oder machen möchte. Es sollte nicht sein, dass man sich gehetzt fühlt sondern alles entspannt erledigen kann. Das größte Problem bei der Zeit ist, dass sie nur beschränkt verfügbar ist. Jede Stunde besteht aus nur 60 Minuten so wie jeder Tag nur aus 24 Stunden besteht. Man kann die Zeit also nicht beliebig skalieren und muss daher alles optimieren und verkürzen, damit man mehr in der vorhandenen Zeit erledigen kann.

Koste jeden Augenblick voll aus und schöpfe alles aus einer Sekunde heraus was nur geht. Warten auf den Zug? Lese die aktuellen Nachrichten! Aber dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas schreiben.

Was darf man unter dem Punkt Geld verstehen?

Dies ist ein relativ einfaches Ziel, um es einmal ganz einfach und stupide zu beschreiben: „Wenig Geld ist schlecht, viel Geld ist gut“. Im Gegensatz ist Geld über zwei Wege skalierbar – Ausgaben minimieren und Einnahmen steigern. Doch finde ich man sollte auch bei diesen zwei Wegen ein relativ gutes Mittelmaß finden. Man sollte jetzt nicht unbedingt (nur wenn es der Finanzplan erlaubt) jeden Cent 3 mal umdrehen, 2 mal reicht auch. Geld sollte man nur Sinnvoll anlegen und bei allem was man sich leistet genau abwägen und vergleichen. Zudem schadet es bei hohen einnahmen nicht, Geld zu reinvestieren. Irgendwelche Projekte zufördern etc. Im besten Fall lässt sich dadrüber auch wieder Geld verdienen oder man hilft jemanden anderes sein Traum vom Glück zu verwirklichen.

Qualität im Leben – was ist das?

Ich finde dies ist einer der schwierigsten Punkte, da er nur stark subjektiv betrachtet werden kann. Person A empfindet durch mehr Geld eine höhere Lebensqualität  als Person B die lieber mehr Zeit hat um die gleiche Lebensqualität zu empfinden. Hier muss man sich selbst im klaren sein, was man haben möchte. Zudem kann sich das durch veränderte Lebensumstände stark und schnell verschieben.

Dazu habe ich mich mit einem meiner Kollegen im aktuellen Projekt unterhalten. Dieser hat eine Familie und empfindet daher Zeit wichtiger als mehr zu arbeiten und dafür mehr Geld zu bekommen. Allerdings war er auch mal in meiner Situation (jung und ohne Familie), da hat er wie ich, lieber Überstunden gemacht und sich auszahlen lassen. Aktuell ist mir also Geld noch etwas wichtiger für meine Lebensqualität als Zeit. Doch der unterschied zwischen beiden ist nicht sehr groß.

 Das Große unbekannte

Wenn man das jetzt alles einmal so betrachtet kristallisiert sich für mich ein Großes nicht greifbares Ziel heraus – Glück oder besser „das Glück glücklich zu sein“. Also werde ich mir kleine Ziele heraus suchen, von denen ich glaube oder vermute, dass sie mich glücklich machen können. Hier kann man auch wieder zwei verschiedene Ziele unterscheiden. Die Ziel um die es hier vor allem geht sind die realistischen Ziele, also Ziele die man greifen oder auch wirklich beeinflussen kann. Unrealistische Ziele können von uns nicht wirklich beeinflusst werden. Ein Beispiel für ein solches Ziel ist zudefinieren eine Festebeziehung zuhaben.

Die Ziele wie Zeit, Geld und Qualität sind somit nur eine Messskala, mit der ich mein persönliches Glück definieren kann. Aber im Gegensatz zum Glück kann man so etwas wie Zeit und Geld messen – Glück ist rein subjektiv und etwas sehr individuelles.

Am Ende des Textes stellt sich somit eine zentrale Frage mit der man im Anschluss die kleinen oder auch feinen Ziele definieren kann.

„Was will ich in nächster Zeit erreichen, dass mich glück macht und auch für mich erreichbar ist?“

 

Hier einmal der Link zu Chris seinem Beitrag
Und das war damals mein erster Artikel zu „Mach dein Leben smart“

Autor: Adrian Kubitza

Betreiber und Autor von http://adriankubitza.com - Gelernter Informatiker und derzeit tätig als IT-Fachassistent für Design und Implementierung in Nürnberg. Geboren am 02. März 1993 in Aschaffenburg nach der Grundschule besuchte ich die Realschule Hösbach und zog 2009 für eine Ausbildung nach Nürnberg.

6 Gedanken zu „Mach dein Leben smart II – Guter Vorsatz für 2014“

  1. Ich lass mich immer überraschen, aber behalte ein großes Ziel im Auge, so erlebt man viel und kommt dennoch langsam aber sicher und vor allem zufrieden dort an.

  2. Wie wahr. Wie wahr. Schöner Artikel. Manchmal sollte man sich doch wieder die guten Vorsätze des Jahres durchlesen um nicht den Faden zu verlieren und die Vorsätze aus den Augen zu verlieren.

  3. Ich finde, man muss sich hohe Ziele setzen, nach den Sternen greifen und dieses hohe Ziel dann in Teilziele aufteilen. Diese Teilziele müssen Zeitlich und Aufwandsmäßig festgelegt werden.
    So mache ich es zumindest. Ich laufe nie einem kleinen Ziel hinter her, wenn es klein ist, dann ist es eher ein Teilziel. Ansonsten sind meine Ziele sehr weit oben bemessen.

    Aber deine Tipps beachte ich zum Teil natürlich auch. Gerde was die Menge der Ziele angeht. Ich sag mir immer: “ Eins nach dem Anderen“ 😉 Schließlich gehört das „Leben“ auch noch dazu ^^

  4. 2014 habe ich meine vorsätze auch umgesetzt. Für 2015 habe ich meine Latte höher gesetzt. Ich werde alles daran setzen diese Ziele auch zu erreichen. Dabei sind auch berufliche Ziele. An erster Stelle wird trotzdem die Gesundheit stehen!

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